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Kindermädchen für Papa gesucht

Land: D, Jahr: 1957, Genre: Komödie, Länge: 85 Min. Regie: Hans Quest,

Kindermädchen für Papa gesucht © PPS Berlin
Die beiden Cousins Peter und Kurt sind Inhaber einer Schokoladenfabrik und wohnen zusammen in einem Haus. Doch insbesondere in Liebesangelegenheiten sind die beiden grundverschieden. So ist der schüchterne Kurt auf die Tipps des als Frauenheld ausgewiesenen Peter angewiesen. Da die junge Frau, die Kurt aus der Ferne anbetet, eine Stelle als Kindermädchen sucht, beschließen die Cousins, sie zu engagieren - und das nicht vorhandene Kind kurzerhand "auszuleihen". Die beiden Cousins Peter und Kurt Jäger teilen sich zwar ein Haus und leiten gemeinsam eine Firma, sind aber ansonsten grundverschieden. Während dem gut aussehenden und weltgewandten Peter die Frauen zu Füßen liegen, hat der schüchterne Kurt eine eher abschreckende Wirkung auf die Damenwelt. Als sich Kurt aus der Ferne in die junge Sabine verliebt, verspricht Peter, ihn bei seinem Werben mit Rat und Tat zu unterstützen. Da die Angebetete eine Stelle als Kindermädchen sucht, "leiht" er sich den achtjährigen Sohn einer Freundin und gibt ihn kurzerhand als den eigenen Spross aus. Der gut gemeinte Plan nimmt jedoch einen ganz anderen Verlauf: Der Schürzenjäger Peter wird selbst zur Beute und findet bei Sabine die wahre Liebe. Aber auch Kurt geht nicht leer aus: Er erliegt den Reizen seiner Sekretärin Inge. Wie bei seinem Komödienklassiker "Charleys Tante" (1955), der zwei Jahre zuvor in die Kinos gekommen war, greift Regisseur Hans Quest auch für sein Lustspiel "Kindermädchen für Papa gesucht" auf bewährte Handlungsmuster zurück, darunter die im Kino der 1950er-Jahre so beliebten Identitäts- und Verwechslungsspiele, die zu zahlreichen komischen Momenten, Missverständnissen und Verwirrungen führen, bevor die Protagonisten in einem turbulenten Finale ihr Glück finden. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Gesichtern des Unterhaltungsfilms der 50er: Für ClausBiederstaedt war es die zweite Zusammenarbeit mit Quest nach "Charleys Tante" (1955). 1955 hatte er sich auch als bescheidener Doktor Hagedorn in der Erich-Kästner-Verfilmung "Drei Männer im Schnee" in die Herzen des Publikums gespielt. Hier begeistert er als Flirtgenie Peter. Als sein schüchterner Cousin tritt Gunther Philipp vor die Kamera, der 1953 in "Kaiserwalzer" an der Seite von Rudolf Prack gespielt hatte und die Dame des Herzens gibt die erst 20-jährige Susanne Cramer, die später u. a. in Heinz Erhards "Drei Mann in einem Boot" (1961) für Unterhaltung sorgte.
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Claus Biederstaedt (Peter Jäger)

Gunther Philipp (Kurt Jäger)

Susanne Cramer (Sabine)

Carla Hagen (Inge)

Erica Beer (Monika Bärwaldt)

Bum Krüger (Ernst Baerwaldt)

Peter Fischer (Heinerle)

Margarete Haagen (Frau Stadelmeier)

Ingrid Lutz (Evelyn)

Kurt Pratsch-Kaufmann (Ansager)

Dinah Hinz (Ulla)

Ruth Scherbarth (Ella)

Ada Witzke (Sekretärin)

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Artur Brauner (Produzent)

Horst Wendlandt (Produzent)

Kurt Zeunert (Schnitt)

Fritz Arno Wagner (Kamera)

Hans-Joachim Wiedermann (Regieassistenz)

Heinz Götze (Produktion)

Richard Oehlers (Produktion)

Eduard Kessel (Ton)

Central Cinema Company Film (CCC) (Produktion)

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