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Neue Freunde, neues Glück

Land: D, Jahr: 2005, Genre: Tragikomödie, Länge: 89 Min. Regie: Christine Kabisch,

Neue Freunde, neues Glück © PPS Berlin
Für Nele Ungureit (Christiane Hörbiger) bricht eine Welt zusammen: Nach 35 Ehejahren erfährt sie, dass ihr Mann Fred (Dieter Kirchlechner) von nun an mit seiner jungen Sekretärin zusammenleben möchte. Neles idyllische Träume vom gemeinsamen Altwerden sind jäh zerstört. Auch ihre erwachsenen Kinder Susan (Anna Schudt) und Hannes (Thomas Limpinsel) sind ihr keine große Hilfe. Nele muss sich daran gewöhnen, alleine zurechtzukommen. Da lernt sie zufällig die leicht verwirrte Gerda Griese (Heidelinde Weis) kennen, mit der sie bald eine wunderbare Freundschaft verbindet. Als Nele die Stadtvilla eines Onkels erbt, kommt es mit Fred und Hannes zu Streitigkeiten, denn die beiden drängen auf einen schnellen Verkauf. Doch Nele hat eigene Pläne: Sie gründet in dem wundervollen, leicht verwitterten alten Gebäude eine Wohn- und Lebensgemeinschaft für Senioren. Der charmante Ex-Banker Rupert Neumann (Ernst Jacobi), der Nele galant den Hof macht, zieht mit ein und regelt den Papierkram. Der Umbau wird von dem Architekten Ulrich Windeck (Martin Lüttge) mit einigen pensionierten Handwerkern organisiert, und als Investorin steht die distinguierte Fina Suska (Monika Peitsch) Nele mit Rat und Tat zur Seite. Eigentlich wäre Neles Leben wieder perfekt - gäbe es da nicht Finas windigen Neffen (Anian Zollner), der zusammen mit Hannes in ein dubioses Immobiliengeschäft verwickelt ist, bei dem Neles Villa eine Schlüsselrolle spielt. Steht Neles Traum von einem harmonischen Lebensabend erneut auf dem Spiel? "Neue Freunde, neues Glück" erzählt auf leichte Weise vom Älterwerden, von zerbrochenen Träumen, aber auch von dem Mut, immer wieder neu anzufangen. In der Hauptrolle brilliert Christiane Hörbiger. Auch die weiteren Rollen sind hochkarätig besetzt mit Dieter Kirchlechner, Ernst Jacobi, Heidelinde Weis, Monika Peitsch, Martin Lüttge u. a. Die mehrfache Fernsehpreisträgerin Gabriela Zerhau schrieb das Drehbuch nach dem Bestseller "Die schöne Gegenwart" der Adolf-Grimme-Preisträgerin Leonie Ossowski. Regie führte Christine Kabisch.

Charly Steinberger (Kamera)

Andrea Wimmer (Schnitt)

Objectiv Film (Produktion)

Holger Schulz (Produzent)

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