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Am Anfang waren's sechs: Die Römischen Verträge

Land: F, Jahr: 2016, Genre: Zeitgeschichte, Länge: 52 Min. Regie: Martin Fraudreau,

Am Anfang waren's sechs: Die Römischen Verträge © PPS Berlin
Am 25. März 1957 unterzeichneten die Vertreter Frankreichs, Italiens, der BRD und der Beneluxstaaten in Rom die Gründungsverträge der EWG. Der Moment gilt als Geburtsstunde der Europäischen Union. Sieben Jahre sollte es anschließend noch dauern, bis die Idee einer Ländergemeinschaft zu jener wirtschaftlichen Realität wurde, die der heutigen politischen EU vorausging. Die Hintergründe der geheimen Verhandlungen zwischen den sechs Gründerstaaten waren bis dato durch Geheimhaltungspflicht geschützt. Nun wurden sie enthüllt und bringen erstaunliche Erkenntnisse über große Persönlichkeiten und komplexe Herausforderungen, von denen viele immer noch aktuell sind. Abseits offizieller Reden und Prunksäle verhandelten überzeugte Europäer wie Bundeskanzler Konrad Adenauer, für den sich Deutschland dem Einfluss Russlands nur entziehen konnte, indem es sich an Europa band, Visionäre wie der Franzosen Jean Monnet, die künftige Herausforderungen wie die Globalisierung vorwegzunehmen suchten, und Strategen wie der Luxemburger Joseph Bech. Die Politiker scheinen hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, an dem gemeinsamen Projekt mitzuwirken, und der Pflicht, ihrem Land zu dienen. Die geheimen Verhandlungen dieser engagierten Politiker machen deutlich, dass die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ein bedeutender politischer Akt des 20. Jahrhunderts war als einziger fähig, einem Kontinent den Frieden zu schenken. Der Schriftsteller Grégoire Polet und der Regisseur Martin Fraudreau haben auf Grundlage der nun zugänglichen Dokumente eine Fiktion ersonnen, in denen sie die von 1950 bis 1957 währenden Verhandlungen nacherzählen. Ihre von zahlreichem Archivmaterial gestützte Reise geht von Rom und Paris über die Niederlande, Luxemburg und Deutschland bis nach Brüssel.
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