Terra X

02:35 - 03:20
Wissen, D 2018
"Russland von oben" ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten "Terra X"-Reihe "Deutschland von oben" ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50 Mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für "Terra X" zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive "von oben", die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfalt zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den "Terra X"-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In "Russland von oben" offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Die dritte Folge der "Terra X"-Reihe "Russland von oben" begibt sich in den tiefen Osten des Landes, auf die Halbinsel Kamtschatka im Pazifischen Ozean, und fliegt von dort weiter, der Küstenlinie Richtung Süden folgend, bis zum südöstlichsten Eckchen des russischen Riesenreichs - nach Wladiwostok. Kamtschatka - mit 29 aktiven und 150 nicht aktiven Vulkanen sowie unzähligen Geysiren - besticht durch seine bizarre Schönheit und Einsamkeit, die aus der Vogelperspektive die volle Wirkkraft entfalten. In der dritten Folge beobachtet das Filmteam unerschrockene Surfer und Braunbären beim Lachsfang. Es streift mit den Elchen durch die salzigen Wiesen der Küste und schwingt sich auf zu den Adlerhorsten auf abgelegenen Felsnadeln. Erst "von oben" wird vieles so richtig sichtbar, wie das Gedrängel auf der winzigen Insel Tjuleni: Tausende von Seebären, Seelöwen und Lummen tummeln sich hier auf wenigen Metern, während vor der Küste Orcas auf Jagd gehen. Dort, an der Grenze zu Nordkorea und fast schon in Sichtweite zu Japan, ist das Riesenreich zu Ende, und Wladiwostok, das "San Francisco" Russlands, blickt auf Asien. Die vierte und fünfte Folge "Russland von oben" werden am Sonntag, 20., und Sonntag, 27. Januar 2019, jeweils um 19:30 Uhr ausgestrahlt. Folge vier folgt der über 25 000 Kilometer langen Küstenlinie von der mächtigen nordeuropäischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße, Folge fünf gewährt atemberaubende Einblicke in die Republik Dagestan und streift die Stadt Rostow an der Mündung des Don.