Panorama

03:20 - 03:45
Reportage, A 2019
Was gibt es Schöneres, als an heißen Sommertagen ins Schwimmbad zu gehen, Pommes Frites mit Ketchup zu essen und wagemutig vom Sprungbrett zu hüpfen. Außer, ja außer es kommen gerade alle anderen Menschen auch auf dieselbe Idee. Dann wird's eng! Zum Glück gab es bereits 1962 in Wien genug Freibäder, damit sich der Besucherandrang wenigstens ein bisserl verteilt hat. Es gibt keinen Gott. Dieser Behauptung widersprechen die Herrschaften der nächsten Geschichte auf's Radikalste. Und einen Beweis können sie auch sofort aus dem Ärmel schütteln: Wenn es keinen Gott gibt, warum gibt's dann das drei Quadratmeter große Glück? Eben! Die Rede ist von Kabanen im Wiener Gänsehäufel. Und wer so eine im berühmten Freibad ergattert hat, fühlt sich wie ein König oder eine Königin. Niemand geringerer als Elizabeth T. Spira hat 1983 einen amüsanten Film für die Sendereihe "Teleobjektiv" über die stolzen Kabanen-BesitzerInnen und andere Badegäste gemacht. Sie sind mehr als bloße Aufpasser in Badehosen mit Pfeiferl um den Hals: Die Bademeister - in Wien auch liebevoll "Badewaschel" genannt. Walter Pissecker hat die Herren 1975 begleitet, die in den Freibädern geschaut haben, dass nicht alle - von der Hitze völlig meschugge gewordenen Badegäste - gemacht haben, was ihnen gerade so eingefallen ist... ST. B LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr ST. W LOKAL v. 13.05 - 13.30 Uhr