Der größte Schritt der Menschheit - Die Mondlandung

20:15 - 21:10
Zeitgeschichte, D 2019
Ein Rückblick auf eine der größten Errungenschaften der Menschheit: Die Mondlandung. Über 400.000 Menschen waren in die 1961 verkündeten Pläne des amtierenden US-Präsidenten John F. Kennedy involviert, in nur acht Jahren Kurs auf den Mond zu nehmen. Drei der Schlüsselfiguren der Weltraumflugkontrollstation, der Flight Director Gene Krauz, der Capsule Communicator Charles Duke, der mit der Astronautencrew in Verbindung stand, und der Guidance Officer Steve Bales, erzählen aus ihrer Sicht, wie oft die Weltraummission Apollo 11 kurz vor dem Scheitern stand, besonders in einigen Momenten des Sinkfluges zum Mond. Astronaut Frank Borman, Commander der Mission Apollo 8, war an diesem Tag der NASA-Verbindungsmann zum Weißen Haus. Gemeinsam mit dem Assistenten des US-Präsidenten Richard Nixon, Dwight Chapin, gewährt Borman Einblicke, welche Vorkehrungen für den Fall eines Scheiterns der Weltraummission getroffen wurden. Durchgespielt wurden etwa Notfallszenarien, dass der dritte Astronaut der Apollo-11-Mission und Pilot Michael Collins seine zwei Kollegen Armstrong und Aldrin auf dem Mond zurücklassen müsste. Chapin und Borman erklären, wieso die Mondlandung sowohl für den US-Präsidenten als auch für die gesamte Nation einen derart großen Meilenstein für die Wissenschaft bedeutete. Auch die Familien der amerikanischen Astronauten kommen zu Wort: Andy Aldrin, Sohn von Buzz, und Rick und Mark Armstron, Söhne von Neil, erzählen wie es für ihre Mütter und die gesamte Familie war, nervös die Nachrichten der NASA mitzuhören. Zu den Experten, die die Mondlandung in ihrer historischen Bedeutung zusätzlich in Perspektive setzen, zählen der bekannte britische Physiker Brian Cox sowie Astrophysiker und Gitarrist der Musikband "Queen", Brian May.