James Bond 007 - Leben und sterben lassen

22:25 - 00:25
Agentenfilm, GB/USA 1973
Regie: Guy Hamilton
Mit: Roger Moore, Yaphet Kotto, Jane Seymour, Clifton James, Julius W. Harris, Bernard Lee, Geoffrey Holder, David Hedison, Gloria Hendry
Irgendjemand will den britischen Geheimdienst MI6 in Verruf bringen. In kurzer Folge werden drei Agenten ermordet. James Bond (Roger Moore) soll in New York herausfinden, wer dahintersteckt. Fast wäre 007 das nächste MI6-Opfer geworden. Nur knapp entkommen er und sein CIA-Kollege Leitner einem Anschlag. Wenig später findet Bond heraus, dass der Gangsterboss Mr. Big und ein karibischer Diplomat namens Dr. Kananga mit den Agentenmorden in Verbindung stehen. Auf San Martinique, der Heimatinsel Kanangas, stößt 007 auf eine riesige Mohnplantage. Als der Agent sich in Kanangas Palast einschleicht, wird er von seinen Leibwächtern entdeckt. Mit Unterstützung der hübschen Wahrsagerin Solitaire (Jane Seymour) gelingt Bond jedoch die Flucht. Bei einem Aufenthalt in New Orleans werden 007 und seine Begleiterin von Mr. Bigs Bande entführt. Endlich erfährt Bond die wahren Hintergründe. Mr. Big ist identisch mit Kananga, der auf seiner Insel den Mohn zu großen Mengen Heroin verarbeitet. Kananga will das Monopol auf New Yorks Rauschgiftmarkt, und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Für Bond und Solitaire hat sich Kananga einen besonders grausamen Tod auf einer Krokodilfarm ausgedacht. Gutaussehend und smart, mit der nötigen Ruhe unter Beschuss und im Bett. So beschrieben US-Kritiker den neuen James Bond-Darsteller Roger Moore. Der Brite spielte seine Rolle dermaßen überzeugend, dass er auch in den nächsten sechs Filmen Agent 007 verkörperte. Regie führte erneut der Bond-erfahrene Guy Hamilton ("Goldfinger", "Diamantenfieber"). Unvergesslich die spektakuläre Verfolgungsjagd mit Motorbooten in den Sümpfen von New Orleans, ebenso der Titelsong "Live and Let Die" von Ex-Beatle Paul McCartney. Das "Bond-Girl" Solitaire wird von Jane Seymour dargestellt.