Generation Zukunft - Krasse Teenager

22:35 - 23:40
Gesellschaft + Soziales, A 2016
Sportliche und musikalische Talente stellen sich am Montag in "Generation Zukunft: krasse Teenager" vor. Der 18-jährige Nico träumt davon im Rollstuhltennis an den nächsten Paralympischen Spielen teilnehmen zu können. Die Jungs der Band "Twenty Strings" zieht es auf die großen Bühnen. Sie wollen das Rock'n'Roll-Business erobern, ohne Drogen und Eskapaden. Diese lieferten sich in der Vergangenheit Lukas und Anna, die ihr Leben nun in der Therapiestation Erlenhof neu aufstellen. Neuerlich stellt "Generation Zukunft" eine breite Palette an Jugendlichen vor. Spannend! "Tennis ist meine große Leidenschaft. Mein Ziel ist es die Paralympischen Spiele zu absolvieren", meint der 18-jährige Nico, der seit seiner frühen Kindheit im Rollstuhl sitzt. Von seinem Ehrgeiz und seiner Lebensfreude ist auch sein Trainer beeindruckt. Pro Tag trainiert Nico sechs bis sieben Stunden. Unterstützt wird er dabei von seinen Eltern, die sich nach dem schweren Unfall nicht gedacht hätten, dass das Leben für Nico rosig sein könnte. Der 18-Jährige möchte sich jedoch nicht einschränken lassen: "Ob ich von A nach B gehe oder rolle, macht doch keinen Unterschied, oder?". In der oberösterreichischen Therapiestation Erlenhof kämpfen seine Altersgenossen Lukas und Anna gegen ihre Drogensucht. Beide berichten von schicksalshaften Hürden in der Vergangenheit und wie ihnen die Unterstützung gefehlt hat. Auch Mario suchte eine Zeit lang Zuflucht in der Drogensucht und Gewalt, heute ist es die Religion. Der 18-Jährige war einst Christ doch konvertierte zum Islam. Über seine Generation schüttelt er den Kopf: "Ich bin nicht besser, aber alles geht den Bach hinunter". Eine um vieles optimistischere Lebenseinstellung haben die Jungs der Band "Twenty Strings". Sie leben für die Musik. Auf der großen Bühne stehen, die Massen begeistern, die Welt bereisen und berühmt sein davon träumen nicht nur sie, sondern viele Jugendliche. Dass der Weg nach oben kein leichter ist, ist ihnen klar. Doch sie sind bereit hart zu arbeiten.