Monitor

21:45 - 22:15 // Berichte zur Zeit
Zeitgeschehen, D 2018
Themen: Lebensversicherung als Ramschware: Private Altersvorsorge in Gefahr?
Schwarz-Blau regiert: Wohin steuert Österreich?
Angriff aufs Kirchenasyl - mit Schützenhilfe der Grünen
Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil
Ohne Geld kein Mandat? Die teure Mitgift der Bundestagskandidaten Der Bundestagswahlkampf ist für viele Kandidaten ein teures Vergnügen. Nur wer privates Geld mitbringt, wird auch aufgestellt, heißt es bei den Parteien immer wieder. Laut einer Studie kostet der Bundestagswahlkampf einen einzelnen Kandidaten 10.000 bis 70.000 Euro. Wer dabei nicht mitmacht, hat deutlich schlechtere Chancen. Eine Bundestagskandidatur nur für Besserverdienende? Verfassungsrechtler warnen: Wenn privates Geld mit über den Wahlerfolg entscheidet, bleibt die Chancengleichheit auf der Strecke. - Russlanddeutsche und die AfD - die neue Lieblingspartei der Aussiedler? Die AfD hat die 4,2 Millionen Ausgewanderten aus der ehem. Sowjetunion entdeckt, die mittlerweile hierzulande leben. Ein riesiges Wählerpotential. Das Bündnis der "Russlanddeutschen in der AfD" ruft im Netz zur "Liebe zum deutschen Vaterland" auf, mit einer Werbung, die größtenteils auf Russisch verfasst ist. Mittlerweile gibt es russischstämmige Abgeordnete in der AfD mit erstaunlichen Wahlerfolgen. Was treibt die Einwanderer zu einer Partei, die Migranten als Bedrohung sieht? Eine Spurensuche. - Schweizer Spion Daniel M. - die Rolle der UBS Es ist ein Agententhriller aus dem wahren Leben: Seit knapp drei Wochen sitzt der mutmaßliche Schweizer Spion Daniel M. in einem Mannheimer Gefängnis, weil er deutsche Steuerfahnder ausspioniert haben soll. Doch "Monitor"-Recherchen zeigen jetzt: Die Geschichte ist weitaus brisanter. Die Hauptrolle spielen dabei zwei ehemalige BND-Agenten und die Schweizer Großbank UBS. Ausgerechnet die Bank, bei der auch etliche Deutsche ihr Schwarzgeld deponierten. - Crash mit Ansage - Bundesregierung blockiert Bankenregulierung Faule Kredite, fehlendes Eigenkapital: Die europäischen Banken wanken. Der Internationale Währungsfonds hält ein Drittel für nicht überlebensfähig. Zehn Jahre nach der Finanzkrise droht der nächste Crash, für den wieder einmal die Steuerzahler aufkommen dürften. Experten fordern deshalb dringend schärfere Regulierungen. Doch ausgerechnet die Bundesregierung blockiert eine zentrale Reform - mit den gleichen Argumenten wie die Banken.