Sommer in den Nockbergen

13:40 - 14:25
Land + Leute, D 2014
Die Nockberge sind Grasberge zwischen den Hohen Tauern und dem Millstätter See. Am Karlbach unter dem Königsstuhl und dem Stangnock betreibt Familie Aschbacher das Karlbad, Österreichs urigstes und ältestes Kurbad. Am Millstätter See treffen wir einen jungen Fischer und den Grafen Tacoli, dessen Urgroßvater das erste Hotel am See gebaut hat. Auf der Alexanderhütte hoch über dem See serviert Franz Glabischnig, was der Biohof im Tal und die Alm hier oben hergeben. Franz weiß trefflich zu erzählen: Über die Alm, den schönen Ort Millstatt, über sich und seine Kühe. Seine Alm liegt unter dem Kamplnock und gehört zum weiten Gebiet der Millstätter Alm. Im Inneren des Berges herrscht lärmende Geschäftigkeit. Über hundert Jahre schon wird hier Magnesit abgebaut. Im Kaninger Bach sucht der Strahler und Geologe Georg Kandutsch den Radentheiner Granat. Die großen Steine, in denen Granatkristalle eingewachsen sind, schneidet er zu Platten, denn im Museum in Radenthein richtet Georg gerade ein Granatzimmer ein, nach dem Vorbild des legendären Bernsteinzimmers. Auf der Grubenbaueralm erntet der Grubenbauer Zirbenzapfen. Er braucht sie für den Zirbenschnaps, den er jedes Jahr ansetzt. In den Nockbergen dürfen jedoch pro Kopf und Tag nur drei Zirbenzapfen gepflückt werden, denn die Nockberge sind ein Biosphärenpark. Von Almhütten und Zirbenzapfen bis hin zum Kurbad und Granat: In den Nockbergen gibt es einiges zu entdecken. Erkunden Sie mit uns die Grasberge zwischen den Hohen Tauern und dem Millstätter See und lernen Menschen kennen, die hier leben und arbeiten. (2014)