Europastudio

11:05 - 12:00 // Diskussion zu einem aktuellen Thema
Zeitgeschehen, A 2018
Im Vorfeld der Wahlen zum Europaparlament im Mai kommenden Jahres scheint sich der neue Ost-West-Gegensatz in der EU zu vertiefen. Polen steht wegen Verletzung des Rechtsstaatlichkeitsprinzips unter Beobachtung Brüssels, auch wenn neuerdings zwangspensionierte Richter wieder eingestellt werden sollen. Ungarns Regierungschef Viktor Orbán sorgte einmal mehr für Kopfschütteln in Brüssel, weil er dem rechtskräftig verurteilten mazedonischen Ex-Premier Nikola Gruevski Asyl gewährt. Währenddessen rücken Ungarn und Tschechien enger zusammen und bekräftigen ihre Haltung, dass die EU-Kommission ein politisches Organ sei und zu viel Macht habe. Driftet Europa noch weiter auseinander? Wird der EU-Wahlkampf das allgemeine Klima verschärfen? Und welches Rezept haben die Mitgliedsländer gegen den wachsenden Nationalismus?